Faro


Faro, die Hauptstadt dieses Distrikts, besitzt viele Sehenswürdigkeiten, darunter eine mittelalterliche Stadtmauer und viele Baudenkmäler wie die Kathedrale mit römisch-gotischem Ursprung, das Renaissance-Kloster 'Nossa Senhora da Assunção', die 'São Francisco' Kirche (Bauzeit zwischen 16. - 18. Jht.). Sie hat auch einige interessante Museen zu bieten, wie zum Beispiel das Museum 'Infante Dom Henrique', das Völkerkunde-Museum mit einem großen Überblick über den traditionellen Lebensstil dieser Region, das 'Ramalho Ortigão' und das 'Antoniano' neben dem 'Santo António do Alto Hermitage. Weiter sehenswert sind die schönen Kirchen 'São Pedro da Misericórdia' und 'Nossa Senhora do Carmo' sowie die römischen Ruinen von Milreu am Stadtrand.

Die kleine Kathedrale in der Mitte des Platzes 'Largo de Sé' stammt aus der Mitte des 13. Jhts. und wurde wahrscheinlich auf dem Grund einer ehemaligen maurischen Moschee gebaut. Die eleganten, alten Gebäude in der Peripherie des Platzes umfassen einen Bischofspalast aus dem 18. Jht. und das aktuelle Rathaus.

Die äußerst verschwenderisch verzierte Kirche 'Nossa Senhora do Carmo' ist gleichzeitig auch die schaurigste, denn sie besitzt eine Kapelle mit den Skelettüberresten von 1.245 Mönchen und einer Inschrift über dem Eingang, die besagt: "Halten Sie hier und denken Sie über das Schicksal nach, das Sie einmal ereilen wird."

Sehenswerte Orte

Chalet des Dr. J. Lúcio (Olhão)
Der Poet, Musiker und Maler João Lúcio begann mit dem Bau dieses Chalets in 1916, aber er verstarb schon 1918 in Folge einer Lungenentzündung. Neben mehreren Besonderheiten sind die Glanzpunkte dieses Baudenkmals die vier Eingänge, von denen jeder seine eigene Bedeutung hat: Der nördliche Eingang hat die Form eines Fisches und symbolisiert das maritime Element; der südliche hat die Form einer Guitarre, der östliche in Form einer Violine symbolisiert das Ätherische und der westliche in Form einer Schlange repräsentiert. die Erde Dieses Gebäude besitzt drei Stockwerke, wovon das letzte ein Museum beherbergt.

Die Märkte (Olhão)
Die ersten Märkte in Olhão gab es im Jahre 1916. Sie hatten zum Ziel, das Volk mit frischen Nahrungsmitteln zu versorgen. Am 3. Juli 1998 wurden die Märkte nach einer umfangreichen Renovierung im Auftrag der Stadtregierung wiedereröffnet. In der heutigen Zeit veranstaltet diese Region zwei der bedeutendsten Lebensmittelmärkte Portugals, wo Geschäftsleute aus allen Provinzen zusammenkommen, um Geschäfte zu tätigen.

Ethnografisches Museum der Algarve (S. Brás de Alportel)
Dieses Museum wurde im 19. Jht. unter der Leitung von Miguel Dias Andrade errichtet. Es ist das Kulturhaus des António Bentes, und die Sammlungen zeigen mehrere alte Trachten der Algarve, antike Autos und viele weitere Ausstellungsstücke aus vergangenen Zeiten. Auch das Gebäude selbst ist wegen seiner Architektur im arabischen Stil sehenswert. Dieses Kulturhaus umfasst 16 Räume, die um einen Hof herum angelegt sind.

Stadtmuseum (Silves)
Das Stadtmuseum von Silves, das sich in vier Bereiche, dem prähistorischen, dem römischen, dem moslemischen und dem portugiesischen aufgliedert, ist unbedingt einen Besuch wert, denn es besitzt neben umfangreichen Ausstellungsstücken in seiner Mitte einen 20 m tiefen Zisternenbrunnen aus dem 13. Jht.

Das Kreuz Portugals (Silves)
Das 'Cruz de Portugal' am östlichen Ortsausgang ist ein in dieser Region seltenes Beispiel für manuelinische Steinmetzarbeit. Das im 16. Jht. aus weißem Kalkstein gefertigte, 3 m hohe Wegekreuz ist skulptiert. Die Vorderseite zeigt Christus am Kreuz, die Rückseite seine Kreuzabnahme. Es wurde 1910 zum Nationaldenkmal erklärt.

Hundertjährige Wassermühle (Silves)
Die schweren Mühlsteine der Wassermühle von 'Sítio dos Barreiros', einzigartig im Stadtkreis von Silves, drehen sich immer noch, um Getreidekörner zu mahlen.
 
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